Balinese
Conte Camillo Como /Balinese Cinnamon Point

Der Name Balinese lässt vermuten, dass diese Katze von der Insel "Bali" abstammt, aber dies trifft nicht zu. Vielmehr wollten die ersten Züchter dieser neuen Rasse begriffsmäßig von der Siam unterscheiden, aber ihren asiatischen Ursprung im Namen beibehalten.

Im Jahre 1928 wurden zum ersten Mal eine langhaarige Siam auf einer Katzenausstellung vorgestellt. Allerdings erst 1940 widmeten sich die ersten Züchter der gezielten Zucht dieser halblanghaarigen Schönheiten.
Nach und nach wurden die Balinesen von allen Katzenzüchter-Dachorganisationen als eigenständige Rasse anerkannt.

Balinesen sind "Point Tiere" (Maskenkatzen), d.h. die kältesten Körperpartien sind eingefärbt: Gesicht, Ohrrückseite, Schwanz und Pfoten.

Ihr Körper ist langgestreckt und röhrenförmig, dabei schlank und muskulös. Die Pfoten sind zierlich und oval. Der Balinese hat einen schmalen, keilförmigen Kopf: Ein Dreieck mit tiefgesetzten Ohren, die einen breiten Ansatz haben. Ihre Augen sind mandelförmig und von blauer Farbe.
Es sind elegante, hochbeinige Katzen. Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine, was sie zu einem eleganten und exzellenten Springer macht. Der Schwanz ist am stärksten behaart, wobei sich das Fell "federbuschartig" ausbreitet.
Für die Fellpflege wird wenig Zeit benötigt, da die Unterwolle fehlt bilden sich keine Knoten.

Der Balinesen wird weiß geboren. Je dunkler die Grundfarbe ist, desto schneller entwickelt sich die eigentliche Pointfarbe.
Die Farbenvielfalt ist sehr groß: von ganz hell (weiß) bis dunkelbraun.

Wie alle orientalischen Katzen ist der Balinese eine echte Familienkatze, die mit Kindern, anderen Katzen und Hunden sehr gut zurechtkommt. Sie ist sehr menschenbezogen, anhänglich und lebhaft - und auch Balinesen "sprechen" sehr gerne.
Text Ursula Alard
Cattery Malakai-Shiba
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