Die vier Orientalen
Siam - Orientalisch Kurzhaar - Mandarin - Balinese
- was unterscheidet diese "Rassen"?
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Balinese Orientalisch Kurzhaar (OKH/OSH)
Kurumba's Amy-Lee Farbe Havana
Mandarin/Javanese/Orientalisch Langhaar (OLH)
Siamese
Hier möchte ich Ihnen - in einer Kurzversion - die Familie der Orientalischen Katzen vorstellen:


Es gibt 2 Kurzhaar (KH) und 2 Halblanghaar (HLH) Rassen.
Die Siamkatze ist kurzhaarig und das halblanghaarige "Gegenstück" ist der Balinese. Beide Rassen sind "Point Tiere" (Maskenkatzen). Bei diesen Katzen sind die kältesten Körperpartien eingefärbt: Kopf, Pfoten und Schwanz. Sie haben blaue Augen.
Siamesen und Balinesen werden weiß geboren. Je dunkler die Grundfarbe ist, desto schneller entwickelt sich die eigentliche Pointfarbe.

Dann gibt es die Orientalisch Kurzhaar (OKH) und die HLH sind die Orientalisch Langhaar (OLH). Die OLH wird auch Mandarin, Javanese und in Großbritannien Angora ( dies hat nichts mit der Türkisch Angora zu tun) genannt. - Diese vielen Namen für eine Rasse ist etwas verwirrend. Schön wäre es, wenn sich die übergeordneten Katzenverbände auf einen Namen festlegen würden.
Das Fell der OKH und der OLH ist durchgefärbt und die Augenfarbe ist grün.
Die kurzhaarigen Orientalen haben ein enganliegendes, kurzes Fell - ohne Unterwolle.
Die halblanghaarigen Orientalen haben ein etwas längeres Fell, wobei der Schwanz am stärksten behaart ist - ebenfalls ohne Unterwolle.

ALLE Orientalische Katzen sind sehr menschenbezogen, anhänglich und lebhaft - und natürlich "sprechen" sie gerne.

Die Farbenvielfalt aller vier Rassen ist sehr groß. Sie können einfarbig, getigert, silberfarben, Tortie, Torbie und Bicolor sein.

Für die Fellpflege wird wenig Zeit benötigt, da die Unterwolle fehlt bilden sich keine "Knoten".

Im Prinzip bestimmen Felllänge und Fellfarbe die jeweilige Rasse.


Text Ursula Alard